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Der Winser Museumshof und "Dat groode Hus" sind ein Kulturzentrum mit hohem Bekanntheitsgrad. Der Winser Museumshof in der
Gemeinde Winsen (Aller) ist ein Kleinod in der südlichen Lüneburger Heide. Winsen (Aller) liegt ca. 15 Autominuten nördlich der Residenzstadt Celle und 45 Autominuten östlich von der Landeshauptstadt Hannover entfernt. Den
Besuchern des Museumshofes wird in 7 alten Gebäuden ein umfassender Eindruck der Lebenssituation und den Wirtschaftsverhältnissen der Landbevölkerung vergangener Zeiten vermittelt. "Wie lebte man mit Wasser aus einem
Ziehbrunnen? Welche Bedeutung hat ein Treppenspeicher? Was hat es mit den Fettnäpfchen auf sich? Warum legt man gerade im Museum einen Zacken zu? Bei den Führungen durch alle Gebäude erfahren die Besucher darauf erstaunliche
Antworten und natürlich vieles mehr! Im Mittelpunkt des Freilichtmuseums steht ein Niedersächsisches Bauernhaus, ein Zweiständerhallenhaus aus dem Jahre 1653. In Dreiständerbauweise sind Heu- und Mehrzweckscheune errichtet. Auf
der gesamten Anlage befinden sich außerdem ein Schweinestall mit "Pütcherstube", zwei Treppenspeicher, ein Backhaus, der Bauerngarten, ein Bienenzaun, ein Brunnen mit Bornwippe und das Kutschenhaus aus dem Jahre 1860, das
dem Winser Heimatverein als Spinn- und Webhaus dient. Ein großes Bauernhaus, ein Zweiständerhallenhaus aus dem Jahre 1795, wird seit 1991 unter dem Namen
"Dat groode Hus" für Kulturveranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und Vorträge ganzjährig genutzt. Wer sich über Geschick und Findigkeit der bäuerlichen Bevölkerung im Arbeitsalltag, ihrer Bau- und
Wohnkultur, der Entwicklungsgeschichte des niedersächsischen Zwei- und Dreiständerhauses interessiert oder sich einfach nur von der Atmosphäre und dem Charme alter Fachwerkhäuser einfangen lassen möchte, der sollte einen Besuchstag
auf dem Winser Museumshof und den Besuch einer Veranstaltung in "Dat groode Hus" vorsehen. |
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